GEMEINSAM FÜR EIN STARKES FLEISCHERHANDWERK.

Rezepte

Über Jahrtausende und viele Jahrhunderte haben immer neue Völker, die in der uralten Metropole am Rhein eintrafen, die Speisekarte der Kölner bereichert. Die römischen Legionäre brachten den “soore Kappes” nach Germanien und als Mitbringsel aus Ägypten die “saure Gurke” mit. Im 4. Jahrhundert blieben die Franken während der Völkerwanderung am Rhein und bescherten uns herrliche Eintöpfe mit Gemüse und Fleisch – Frisches, Gedörrtes oder Gepökeltes.

Aus Franken wurde eine Wurst nach Köln gebracht, die man heute in Köln “Blotwoosch” nennt. Die Kirche sah es nicht gerne, wenn die Kölner Blotwoosch aßen: Blut hatte immer noch den Ruf des Heidnischen. Aber die Kölner sind bekanntermaßen gegenüber der Kirche stets kölsch aufmüpfig; der Kölner an sich ist relativ fromm.

Also machte auch die “Blotwoosch” Karriere im “hellige Kölle”. Man isst sie entweder kalt mit Ziebeln und Senf als “Kölsche Kaviar” oder auch gerne gebraten mit Kartoffeln und Äpfeln als “Himmel un Ääd”.

Hier findet sich die “kölsche Siel”:
Himmel un Ääd un e lecker Kölsch…

 

Zutaten:
  • 800g Kartoffeln
  • 800g Äpfel
  • 300g Zwiebel
  • 60g fetten Speck
  • Butter
  • Salz
  • Muskatnuß
  • Zucker
  • 1,5 Ringe Blutwurst
  • Mehl
Zubereitung:

Kartoffeln und Äpfel schälen und grob würfeln. Die Kartoffeln halb gar kochen und dann die gewürfelten Äpfel hinzugeben. Butter zugeben, mit Salz und Muskatnuß und einer Prise Zucker würzen. Das Gericht garkochen und leicht zerstampfen. Eventuell Milch/Wasser beigießen.

Den Speck in Würfel schneiden und ausbraten. Gehackte Zwiebel zugeben und leicht bräunen. Die Blutwurst in Scheiben schneiden. Die Scheiben in Mehl wenden und in der Pfanne im heißem Fett goldbraun braten.

Die Blutwurst-Scheiben werden auf dem Kartoffel-Apfelpüree verteilt, darüber die geröstete Speck-Zwiebel-Mischung geben.

Guten Appetit!

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